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Panzerkampfwagen III, Ausführung F, SdKfz 141
Was der deutschen Wehrmacht 1935 fehlte, war ein Panzer, der auf dem Schlachtfeld endlich eine reale Chance hatte, feindliche Panzer auszuschalten. Zu diesem Zweck wurde der Panzerkampfwagen III ab 1938 produziert und in seiner Ausführung F mit einer 5 cm Kampfwagenkanone ausgestattet. Die weitere Bewaffnung bestand aus zwei 7,92mm MG's, eine davon im Turm installiert, die zweite im Bug.
Der Panzer III wurde erfolgreich in Polen und Frankreich eingesetzt und "knackte" sogar überlegene Panzer des Gegners.
Die Besatzung des Panzer III bestand aus fünf Mann: Dem Fahrer, dem Kommandeur, der aus dem Turm heraus das Kampfgeschehen koordinierte, einem Schützen, einem Lader und einem Funker, der auch die MG's bediente. Die 30mm Panzerung bot ausreichend Schutz gegen Anti-Panzer Granaten und Maschinengewehrfeuer, war jedoch zu schwach gegen den Beschuss feindlicher Panzer. Diese Erfahrung machten die Besatzungen vor allem während des Russlandfeldzuges, da die Panzerung an den Seiten von den russischen Panzerbüchsen durchschlagen werden konnte. Zur Verstärkung wurden die Turmseiten und das Laufwerk mit Panzerschürzen behängt.
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Panzerkampfwagen IV, Ausführung F2, SdKfz 161/1
Mit der Ausführung F2 erhielt der Panzer IV endlich das, was ihn zum Schrecken der besten alliierten Panzer machen sollte: Eine lange 7,5 cm Panzerabwehrkanone. Damit war eine erfahrene Besatzung in der Lage, so gut wie jeden alliierten Panzer zu knacken. Die längere Kanone bewährte sich vor allem während des Russlandfeldzuges, denn die russischen Panzer zeigten sich immun gegen die zuvor recht kleinen Kanonen der Deutschen. Mit der Ausführung F2 änderte sich dies schlagartig. Nach wie vor waren die russischen Panzerbüchsen eine große Gefahr für die seitliche Panzerung des Panzer IV. Nachträglich angebrachte Panzerschürzen vor den Ketten und am Turm zeigten sich sogar erstaunlich resistent gegen Hohlladungsgeschosse.
Wie auch bei vorigen Ausführungen des Panzer IV machten fünf Mann Jagd auf feindliche Infanterie und Panzer. Die Besatzung bestand aus dem Fahrer, dem Kommandeur, einem Schützen, einem Lader und einem Funker, der auch die MGs bediente. Ab dem Modell B bauten die Konstrukteure einen 300 PS starken Motor ein, da sich der Vorläufer mit seinen 250 PS als zu schwach herausgestellt hatte. Bis 1943 wurden ungefähr 5.300 des Panzer IV in all seinen Ausführungen produziert.
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Panzerkampfwagen VI Tiger, Ausführung E, SdKfz 181
Um der Gefahr der alliierten Panzer ab 1941 zu begegnen, wurde ab Juli 1942 der berühmte Tiger-Panzer produziert. Sein schlagkräftigstes Argument war die 8,8 cm Kanone, welche die Ingenieure von der berühmten "88", einer 8,8 cm Flak abgewandelt hatten. Auf eine Entfernung von 1500 Metern durchschlugen die Geschosse des Tigers sämtliche alliierten Panzer. Diese mussten sich dagegen schon sehr nah an den Tiger heranwagen, um seine 10 cm starke Panzerung knacken zu können. Selbst dann hatte der gegnerische Panzer nur eine Chance, den Tiger zu zerstören, wenn er ihn im richtigen Winkel beschoss. Richtete der Fahrer des Tigers seinen Panzer optimal zum Gegner hin aus, war er quasi unverwundbar.
Der Kommandeur, der Fahrer, der Schütze, der Lader und der Funker konnten sich zwar der gewaltigen Feuerkraft und der starken Panzerung ihrer Raubkatze sicher sein, jedoch machte der 650 PS starke Motor häufig Probleme. Zum einen war der schwere Panzer damit untermotorisiert, zum anderen sorgten Pannen immer wieder für gefährliche Ausfälle, die auch in späteren Ausführungen nie ganz vermieden werden konnte. Eine andere Schwäche lag in der Abhängigkeit des Tigers vom Gelände. Mit seinen ungefähr 57 Tonnen mied er besser schlammige Böden.
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Sherman M4A4
Der Sherman Panzer war das Allround-Talent der amerikanischen Panzertruppen. Er kam nicht nur mit einer 75 mm Panzerabwehrkanone zum Einsatz, sondern auch als Brückenleger, Bergungs-, Schwimm- und Flammenwerferpanzer sowie als fahrbarer Raketenwerfer. Eine große Stärke lag in seinem Konstruktionsprinzip, denn die meisten Teile wurden aus Stahl gegossen und konnten so recht schnell ohne Nieten zusammengebaut werden. Im Monat konnten die Panzerfabriken bis zu 1.000 Shermans ausliefern.
Ein weiterer Vorteil war das sich automatisch horizontal stabilisierende Kanonenrohr des Sherman. Die fünfköpfige Besatzung war dadurch in der Lage, auch während der Fahrt auf einen Gegner zu zielen und zu schießen. Im späteren Kriegsverlauf stellte sich jedoch heraus, dass die 75 mm Kanone zu schwach gegen die deutschen Panzer (z.B. Panther) war. Dies machten die Sherman jedoch durch ihre Anzahl wett, denn oft kamen auf einen deutschen Panther fünfzehn Sherman Panzer.
Die ersten Versionen des Sherman hatten die unerfreuliche Angewohnheit ohne jede Feindeinwirkung Feuer zu fangen. Schuld daran war der brandgefährliche 425 PS Chrysler Benzinmotor, der mit seinem feurigen Temperament auch regelmäßig die Munitionsvorräte zum Explodieren brachte. Die deutschen Landser verpasste diesen Shermans daher den Spitznamen "Tommy-Kocher".
Die Sherman Panzer gehören wohl mit zu den bekanntesten Panzern des zweiten Weltkrieges. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie für die Amerikaner zum Exportschlager in alle Herren Länder wurden.
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88 mm Flak (Modell 36)
Man nehme eine 88 mm Flugabwehrkanone, senke das Kanonenrohr um 90 Grad nach unten, und schon hat man eine der schlagkräftigsten Anti-Panzer Geschütze des zweiten Weltkrieges.
In den frühen Kriegsjahren machte die Wehrmacht die schmerzhafte Erfahrung, dass ihre Panzer und Anti-Panzer Geschütze gegen die britischen und französischen Panzer recht machtlos waren. Um mehr Erfolg bei der Zerstörung feindlicher Panzer zu haben, griffen die deutschen Soldaten auf die schwerste Waffe zurück, die sie hatten: Die 88 mm Flak. Anstatt damit Flugzeuge vom Himmel zu holen, richteten sie das Kanonenrohr auf Bodenziele - und hatten damit durchschlagenden Erfolg. Die "88" wurde zu einer der gefürchtetsten Waffen der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg. Sie schoss ihre Granaten fast 15 Kilometer weit und konnte innerhalb kürzester Zeit auf neue Ziele ausgerichtet werden. Natürlich war das Geschütz mit seinen 5 Tonnen Gewicht nicht sehr mobil und musste von Lastwagen an die Front gezogen werden. Dennoch konnten die mit der "88" geübten Soldaten ihr Geschütz innerhalb von Minuten einsatzbereit machen.
Die enorme Feuer- und Sprengkraft der mit der "88" verschossenen Granaten waren nicht nur verheerend für gegnerisches Material, sondern wirkte auch auf die Psyche der alliierten Infanterie. Die Kanone mit einer Länge von knapp fünf Metern war so erfolgreich, dass sie später in dem ebenfalls zur Berühmtheit gewordenen Tiger Panzer eingebaut wurde.
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sIG 33 (15cm)
Das schwere Infanteriegeschützes sIG 33 wurde nur in geringen Stückzahlen in den Jahren 1942 und 1943 gebaut. Mit seinem 150 mm Geschütz, welches auf das Gestell des Panzer I montiert war, gehörte das sIG 33 zu den Artillerieeinheiten. Wenn die fünf Mann Besatzung das Geschütz abfeuerten, war die Wirkung in den Reihen der feindlichen Infanterie enorm. Jedoch war auch das sIG 33 wie die meisten Selbstfahrlafetten durch seine schlechte Panzerung durch Angriffe feindlicher Infanterie verwundbar. Die Panzerung war so schwach, dass der Gegner sie mit seinem Maschinengewehr perforieren konnte.
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75mm L.36.3 Field Gun (Frankreich)
Die französischen Soldaten konnten mit ihrem L.36.3 Artilleriegeschütz bis zu 20 ihrer 5,3 kg schweren schweren Granaten in die feindlichen Linien schießen - das über eine Distanz von bis zu 4.500 Metern. Das knapp drei Meter lange Geschütz war leicht zu handhaben und geübte Schützen konnten es innerhalb weniger Minuten einsatzbereit machen.
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Krupp L2
Zu Beginn des Krieges verdankte die Wehrmacht ihre schnellen Blitzkrieg Erfolge vor allem ihrer hohen Mobilität. Für diesen Zweck setzte die Wehrmacht viele verschiedene Fahrzeugtypen ein.
Schon 1929 entwickelte die Firma Krupp auf der Basis des Modells L3 einen neuen geländegängigen Truppentransporter, der bis zu acht Soldaten an ihren Einsatzort bringen konnte. 1936 gönnte man dem Krupp L2 einen stärkeren Motor, der das Fahrzeug nun mit 60 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h beschleunigen konnte. Insgesamt wurden 7.000 L2's gebaut.
Der Krupp L2 transportierte nicht nur Soldaten ins Feld, sondern zog auch die 37mm Panzerabwehrkanone vom Typ 35/36.
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Motorrad BMW R 75
Die BMW R 75 diente der Kradschützentruppe der Wehrmacht als "Arbeitspferd". Sie war dafür ausgelegt, bis zu drei vollausgerüstete Infanteriesoldaten innerhalb kürzester Zeit an vorderster Front in Stellung zu bringen. Selbst schweres Gelände, Eis und Schnee waren dabei kein Hindernis, denn mit ihren 26 Pferdestärken pflügte sie selbst durch Schlamm und tiefen Schnee. Die 750 ccm des Zweizylinder-Boxermotors trieben die R-75 mit bis zu 95 Km/h über eine Distanz von 350 Kilometern, ohne dass die Soldaten nachtanken mussten. Dies machte sie in hohem Maße unabhängig von der Nachschubversorgung und zu einer schnellen und wendigen Einheit. Ein sich schnell bewegendes Ziel ist schwer zu treffenden. Dazu war das Motorrad ein wahrer Gewichtheber, denn es konnte zusammen mit dem Beiwagen mit einer halben Tonne beladen werden. Mehrere Packtaschen boten ausreichend Stauraum für Ausrüstung, Waffen, Munition und Kartenmaterial. Die BMW R-75 war die ideale Einheit, wenn es darum ging, feindliche Linien schnell zu umfahren und die Soldaten taktisch vorteilhaft in Stellung zu bringen.
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Jeep
Der legendäre Willys Jeep war wohl das bekannteste Militärfahrzeug der Alliierten. Mit ihm besaß die US Army einen leichten Geländewagen, der sich seinen Weg durch die schwierigsten Gelände auf der ganzen Welt bahnen konnte. Mit seinem Allradantrieb und dem wassergekühlten 54 PS Vierzylindermotor konnte er Steigungen von bis zu 60 Grad erklimmen, flache Gewässer durchqueren und machte im Dschungel wie auch in der Wüste eine gute Figur. Auf der Straße brauste er mit bis zu 105 km/h dahin und wurde aufgrund seiner einfachen Bauweise massenhaft gefertigt. Während des Krieges produzierten die USA 600.000 Stück dieses Klassikers, den sie als Exportschlager unter anderen auch an die Rote Armee lieferten.
Im täglichen Kriegseinsatz bewährte sich der Jeep als Transporter, Verbindungsfahrzeug und in vielen Kampfeinsätzen. Er wurde teilweise zusätzlich mit drehbaren Maschinengewehren, Zusatztanks und Panzerplatten ausgerüstet. Dabei war sein Benzinverbrauch sogar recht gering, denn mit 11,7 Liter kam er auf der Straße 100 Kilometer weit. Im Gelände soff er allerdings knapp das Doppelte.
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LeFH 18 (Wespe)
Sogenannte Selbstfahrlafetten erfreuten sich in den Artillerieabteilungen steigender Beliebtheit, denn ihre Vorteile lagen durch ihre größere Mobilität und Panzerung auf der Hand. Die Wespe war eine solche Selbstfahrlafette und zwar eine mit ohrenbetäubender Feuerkraft. Denn auf das Fahrgestell des Panzer II hatten die Konstrukteure eine 10,5cm Haubitze montiert. Die Wespe bot einer fünfköpfigen Besatzung Platz, die ihr 12 Tonnen schweres Geschütz dank des 140 PS Maybach Motors mit bis zu 40 km/h über das Schlachtfeld fahren konnte.
Obwohl die Wespe nur nach vorne hin gepanzert war und meist nur relativ wenig Munition und Treibstoff mit sich führen konnte, wurden die 680 fahrbaren Geschütze zur Normalität innerhalb der Artillerieeinheiten.
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IL-2 Sturmovik
Die IL-2 Sturmovik war im wahrsten Sinne des Wortes ein fliegender Panzer. Der gesamte vordere Teil des ihm Frühjahr 1941 in den Dienst gestellten Kampfbombers bestand aus einer bis zu 13mm starken Stahlpanzerschale, die den Piloten, den Tank, das Triebwerk und den Kühler wirksam gegen feindliche Geschosse schützte. Noch dazu bestand die Windschutzscheibe aus 65mm starkem Panzerglas. In die Tragflächen hatten die Konstrukteure vier Maschinengewehre eingebaut, die in späteren Versionen weiter aufgerüstet wurden.
Dies schützte die IL-2 jedoch nicht vor den deutschen Jägern, die von hinten angriffen und zahlreiche Sturmoviks abschossen. Die Konstrukteure reagierten auf diese Erfahrung mit der Entwicklung der zweisitzigen IL-2M, in der nun hinter dem Piloten ein Bordschütze saß, der zum Heck hinaus die Verfolger mit seinem 23mm Maschinengewehr unter Feuer nehmen konnte.
Obwohl die IL-2 Sturmovik als eines der erfolgreichsten Kampfflugzeuge des zweiten Weltkrieges galt, zeigten sich deutsche und finnische Piloten von der Qualität (30.000 Stück wurden produziert) enttäuscht. Bei der deutschen Luftwaffe wäre die IL-2 aufgrund ihres niedrigen technischen Standards nicht in den Dienst gestellt worden. Das änderte allerdings nichts daran, dass die Sturmovik an allen wichtigen Schlachten bis zum Fall Berlins teilnahm.
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| RELEASE |
Deutschland 1. Halbjahr 2004
Frankreich/UK/US 2. Halbjahr 2004
Andere Länder 2. Halbjahr 2004 |
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| SCREENSHOT OF THE WEEK |
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